Mock Cathedral Windows Quilt II

Restedeckenfortschritt

Heute findet Bereits gestern fand das 2. Treffen von Herzekleids netter Aktion „1 Jahr- 1 Decke“ statt, an der ich auch teilnehme.

Ganz so viel Neues gibt es noch nicht von der Deckenfront zu berichten, ich bin ja erst etwas später eingestiegen 😉 Ein bisschen habe ich aber doch geschafft: nämlich ganz viele Kreise ausgeschnitten.

zugeschnittene Kreise

Einige Kreise sind auch schon genäht. Das praktische beim Mock Cathedral Quilt ist ja, dass man in jedem fertigen Kreis schon seinen „Sandwich“ aus Oberstoff, Füllwatte und Unterstoff fertig hat. Für die Füllung nehme ich übrigens eine Fleecedecke vom Möbelschweden und auch der Hintergrundstoff (Ditte) stammt von Ikea. Zwischenzeitlich kam bei mir leichte Panik auf, da mir eben dieser Hintergrundstoff  ausging und in den hiesigen Filialen nicht mehr erhältlich war. Zum Glück konnte mir meine Mutter in einer entfernten Filiale Nachschub besorgen. Danke!!! (Aber so langsam könntest du den Stoff abschicken *g*)

Elemente für den Mock-Cathedra-Quilt

Die Frage zum 2. Treffen lautet:

Stoffreste erzählen oft Geschichten, tragen oft Erinnerungen. Was vernäht Ihr da eigentlich? Sind das Reste vom Lieblingsrock, vom Brautkleid, von der ersten Babyhose, vom Vorhang im Wohnzimmer, von Omas alter Bettwäsche oder von der missglückten Tasche?

Meine Stoffe haben ganz unterschiedliche Geschichten. Viele sind Reste früherer Projekte, z.B. der braungemusterte Stoff links im oberen Foto ist von Mamas Strandbluse übriggeblieben, Reste von der Pendrell-Bluse und der karierten Schoolhouse-Tunic liegen gerade zur Vorbereitung auf meinem Bügelbrett, und die witzigen Kringel vom Retro-Geburtstagskleid 2011 dürfen auch nicht fehlen. Mein Ertslingskleid habe ich sogar komplett zerschnitten, weil es einfach zu schlecht gelungen war: schlecht genäht, gruselige Passform und die Farbe steht mir auch nicht. Mein anderes Quasi-Erstteil ist auch mit dabei: der blaue Stoff mit den Blüten, zu sehen rechts unten auf dem ersten Foto. Das ist ein Rest von dem Stoff, der vor viieelen Jahren mein erstes selbstgenähtes Teil werden sollte – letztendlich habe ich aber nur den Stoff zugeschnitten und meine Oma hat die Bluse genäht 😉

Einige abgetragene Klamotten finden auch ihren Weg in die Decke. Zum Beispiel einer meiner Lieblingssommerröcke, der doch etwas in die Jahre gekommen war, oder der karierte Stoff (im Foto oben auf „11 Uhr“), der in seinem ersten Leben eine Bluse war. Dazu kommen noch einige Stöffchen, die schon länger ungenutzt herum lagen, z.B. weil ich ursprünglich mal Stoffperlen daraus herstellen wollte, oder Funde aus Restetüren usw. Ich finde es schön, dass die Stoff ihre eigene Bedeutung und Geschichte haben, dadurch wird die Decke mal einen ganz anderen Wert für mich haben!

Ich muss allerdings gestehen, dass ich noch ein paar Stoffe extra für die Decke gekauft habe (der gestreifte Stoff oben), was für eine Restedecke und meinen ursprünglichen Plan ja nicht wirklich so vorgesehen war. Andererseits brauchte mein überwiegend dunkles Stoffbeuteschema dringend etwas Auflockerung. So!

Wer hat noch heimlich Stoff dazu gekauft oder ist sogar schon eine Decke fertig? Die Antworten findet ihr auf dem aktuellen Pinterest-Board.

Meine Restedecke, Teil 1, findet ihr hier.

Mock Cathedral Windows Quilt

Something Old, Something New

Nein, geheiratet wird hier nicht 😉 Es geht um Stoffresteverwertung!!!

In meinem neuen Domizil gibt es eine Menge Glasbausteine. Das mag in den 1970ern cool gewesen sein – mir ist es aber zu kalt 😉 Und optisch gefällt mir das auch nicht wirklich. Nun, was macht die seit kurzem vom Patchwork-Virus befallene Craftista in so einem Fall? Sie stellt natürlich einen Wandbehang her!

Kreise

Die Entscheidung fiel ziemlich schnell auf das Mock Cathedral Windows-Muster, das ich irgendwann im letzten Jahr entdeckt hatte und seitdem sowieso unbedingt mal ausprobieren wollte (hier gibts das Tutorial, das ich benutze). Bei der Wahl der Stoffe bin ich ziemlich „altmodisch“ vorgegangen: ich wollte zumindest für die Oberseite überwiegend Stoffe benutzen, die ich schon da habe („stash busting“). Dazu gehören nicht nur Reste von früheren Projekten, sondern auch nicht mehr getragene Klamotten. Und mein nie getragenes, weil einfach furchtbar aussehendes Erstlingswerk (hierzu demnächst mehr).

Dieses Projekt passt ja dann auch ganz prima zu der von Herzekleid ausgerufenen Aktion „Ein Jahr – Eine Decke“. Die Teilnehmer versammeln sich bei Pinterest.

Reader-Tasche

Mein Reader, meine Hülle, meine Dekostiche

Yay, ich habe zum Geburtstag einen E-Book-Reader bekommen! Und was macht die Bastlerin als (fast) allererstes? Nach einer Anleitung für eine passende Hülle stöbern und ab an die Nähmaschine 😉 Gefunden habe ich diese hier von Anolisl.
Eine zerschnippelte Jeans, ein wenig Nähmaschinen-Stickerei und etwas Pappe zur Verstärkung später, und fertig ist der Transportbehälter.

Besonders cool: man kann den Reader damit auch hinstellen und hat dann die Hände frei. So und hier noch ein Detailbild der Dekostiche:

Klunker

Ohrring-Refashion

Ja, richtig gelesen: ich habe einen Ohrring „refashioned“ bzw. einer neuen Verwendung zugeführt. Jetzt ist er eine Kette. Wie das? Nun ja, man nehme einen überdimensionierten Ohrring von einem Schmuckhändler seiner Wahl (so ein Teil würde ich mir nie ans Ohr hängen), entferne den Ohrhaken und ersetze ihn durch ein Kordel o.ä. Als Verschluss habe ich flugs noch zwei verschiebare Knopfknoten (Klick zur Videoanleitung) drangebastelt. Fertig ist das neue Schmuckstück.

Hundespielzeug

Großer Knochen

So, nachdem mein Hund neulich genüßlich auf meinem neuen Nadelkissen rumgeknabbert hat (das mittlerweile gewaschen ist und neben meiner NähMa außerhalb hündischer Reichweite seinen Platz gefunden hat), habe ich diesmal extra für sie ein Spielzeug genäht. Und zwar einen Knochen aus Jeans, gefüllt mit Stoffresten, so wie es irishwolfhound vorgeschlagen hatte.

Tja, und was macht mein Vierbeiner: sie lässt das gute Teil links liegen, so wie sie es mit Spielzeug eigentlich immer macht. Wahrscheinlich ist der Jeansknochen einfach eine (oder drei) Nummer(n) zu groß für sie. Ich werde wohl noch mal ein Bällchen in der Größe des Nadelkissens nähen müssen …

Lätzchen

Lätzchen

Beim Hobbysternchen ist jetzt der doppelte Nachwuchs da! Und was ist meine Reaktion? Ich setze mich an die NähMa, was sonst!?! Herausgekommen sind 6 süße Lätzchen, die früher mal eine Jeans, ein paar t-Shirts und ein – natürlich neues!! –  Handtuch waren 😉

Das ganze basiert auf den Anleitungen von thimbly things und chickpea.

Dieses kleine Projekt hat viel Spaß gemacht. Ich konnte mich mal so richtig bei den dekorativen Stichen meiner NähMa austoben und habe mich außerdem mal im Applizieren versucht. Die applizierten Motive stammen übrigens von einer Stempel- und Schablonen-Aktion, bei der ich vor ein paar Wochen alte T-Shirts bemalt habe.

Für die Rückseite habe ich, auf eine Empfehlung von Mareenchen hin, Frottee genommen. 6 Lätzchen bekommt man gerade so aus einem Standard-Handtuch heraus 😉

Haarband

Kleines Geschenk

Für meine Oma fehlte mir noch ein kleines Geburtstagsgeschenk. Da ich weiß, dass sie gerne Haarbänder trägt, am liebsten schön elastische, habe ich mal ein wenig nach Anleitungen dafür gesucht und wurde bei Craftsnob fündig. Sogar für die passenden Blümchen gibts dort Tutorials. Und das kam nach einer klebrigen Session mit meiner Klebepistole und ein paar aussortierten T-Shirts heraus:

Am besten gefällt mir allerdings die Blume, die ich genäht statt geklebt habe (keine Klebespuren!), zu sehen am schwarzen Haarband. Ein paar Extra-Blumen wurden mir nichts, dir nichts zu Haarspangen – zur Sicherheit nicht nur geklebt, sondern noch festgenäht.