Mock Cathedral Windows Quilt

Something Old, Something New

Nein, geheiratet wird hier nicht 😉 Es geht um Stoffresteverwertung!!!

In meinem neuen Domizil gibt es eine Menge Glasbausteine. Das mag in den 1970ern cool gewesen sein – mir ist es aber zu kalt 😉 Und optisch gefällt mir das auch nicht wirklich. Nun, was macht die seit kurzem vom Patchwork-Virus befallene Craftista in so einem Fall? Sie stellt natürlich einen Wandbehang her!

Kreise

Die Entscheidung fiel ziemlich schnell auf das Mock Cathedral Windows-Muster, das ich irgendwann im letzten Jahr entdeckt hatte und seitdem sowieso unbedingt mal ausprobieren wollte (hier gibts das Tutorial, das ich benutze). Bei der Wahl der Stoffe bin ich ziemlich „altmodisch“ vorgegangen: ich wollte zumindest für die Oberseite überwiegend Stoffe benutzen, die ich schon da habe („stash busting“). Dazu gehören nicht nur Reste von früheren Projekten, sondern auch nicht mehr getragene Klamotten. Und mein nie getragenes, weil einfach furchtbar aussehendes Erstlingswerk (hierzu demnächst mehr).

Dieses Projekt passt ja dann auch ganz prima zu der von Herzekleid ausgerufenen Aktion „Ein Jahr – Eine Decke“. Die Teilnehmer versammeln sich bei Pinterest.

Klunker

Ohrring-Refashion

Ja, richtig gelesen: ich habe einen Ohrring „refashioned“ bzw. einer neuen Verwendung zugeführt. Jetzt ist er eine Kette. Wie das? Nun ja, man nehme einen überdimensionierten Ohrring von einem Schmuckhändler seiner Wahl (so ein Teil würde ich mir nie ans Ohr hängen), entferne den Ohrhaken und ersetze ihn durch ein Kordel o.ä. Als Verschluss habe ich flugs noch zwei verschiebare Knopfknoten (Klick zur Videoanleitung) drangebastelt. Fertig ist das neue Schmuckstück.

Lätzchen

Lätzchen

Beim Hobbysternchen ist jetzt der doppelte Nachwuchs da! Und was ist meine Reaktion? Ich setze mich an die NähMa, was sonst!?! Herausgekommen sind 6 süße Lätzchen, die früher mal eine Jeans, ein paar t-Shirts und ein – natürlich neues!! –  Handtuch waren 😉

Das ganze basiert auf den Anleitungen von thimbly things und chickpea.

Dieses kleine Projekt hat viel Spaß gemacht. Ich konnte mich mal so richtig bei den dekorativen Stichen meiner NähMa austoben und habe mich außerdem mal im Applizieren versucht. Die applizierten Motive stammen übrigens von einer Stempel- und Schablonen-Aktion, bei der ich vor ein paar Wochen alte T-Shirts bemalt habe.

Für die Rückseite habe ich, auf eine Empfehlung von Mareenchen hin, Frottee genommen. 6 Lätzchen bekommt man gerade so aus einem Standard-Handtuch heraus 😉

Projektbeutel

Mit Stil statt mit Plastik

So, ab heute brauche ich mein Strick- und Häkelzeugs nicht mehr in ollen Plastiktüten in meiner Handtasche verstauen, denn ich habe jetzt etwas viel besseres: kleine Projektbeutel!

Die waren fix (aber nicht ganz perfekt) aus Resten bzw. einem alten Kopfkissen genäht. Zum Einsatz kam auch wieder ein maschinengenähtes Knopfloch – das ist meine neue Lieblingsfunktion!! Die hellen Beutel sind gefüttert, und beim karierten Beutel  habe ich meinen ersten französischen Nähte ausprobiert. Eine tolle Technik, man sollte aber konsequent in der Zuordnung von rechter und linker Stoffseite sein 😉

Da kommen bestimmt bald noch ein paar weitere, etwas größere Beutel dazu!

Weste

Western-Weste

Für meinen Schatz wollte ich zu Weihnachten etwas ganz besonderes machen: ein erstes Sütck für ein Westernoutfit der 1880er Jahre. Damit die ganze Mühe nicht umsonst ist, haben wir gemeinsam Schnitt und Stoff ausgesucht.

Entschieden haben wir uns für die Tombstone-Weste von Buckaroo Bobbins, genäht aus einem gestreiften Woll-Mix-Stoff und gefüttert mit einem niedlichen Blümchen-BW-Stoff, der mal ein Kopfkissen war. Die Weste ist also nicht nur mein erstes fertiges Kleidungsstück 2012, sondern gleichzeitig auch mein erstes Refashion-Projekt 😉

Der Schnitt war gut beschrieben und einfach zu nähen, aber enthält leider keine Größentabelle. Aber dank großzügig zugeschnittener Nahtzugaben war das zum Glück kein Problem. Die Belege waren auch nicht vorgesehen, sondern sind von mir hinzugefügt worden.

Zwei neue Techniken habe ich bei der Weste auch gelernt: Leistentaschen und Maschinenknopflöcher zu nähen. Die Taschen waren etwas kniffelig, aber ich denke, ich habe sie ganz gut hinbekommen.

Vor den Knopflöchern hatte ich mächtig Respekt, aber nachdem ich erstmal die Angst überwunden und das richtige Füßchen gefunden hatte, klappte das wie am Schnürchen.

Als besonderes Detail hat die Weste hinten ein Bindeband mit einer alten Originalen nachempfundenen Schnalle und handgenähten Ösen.

Und natürlich gibt es auch ein paar Tragefotos:

Yeehah!

Refeshion-Blockade

Refashionista’s Block

Ich habe gerade das Näh-Equivalent zur Schreibblockade. Ich habe ein graues Kleid ganz hinten aus dem Schrank meiner Mutter gefischt: ein schönes Material, aber im Moment etwas gruselig und kittelmäßig.

Was mache ich bloß daraus?

Also, es muss unbedingt etwas kürzer werden, und Ärmel und Kragen finde ich jetzt auch nicht so prickelnd.
Mein größtes Problem sind aber die Taschen, da werde ich nicht einfach durchschnippeln / nähen können – oder?


Bin dankbar über eure Tipps und Anregungen!!